Fruchtig, Tarte

Tarte au Citron

9. April 2017

Oder auch zauberhafte Zitronentarte, von der ich nicht genug bekommen kann und die ich viel zu lange nicht mehr gemacht habe.

Zitronentarte_CloseUp Zitronentarte

 

Mürbteig:

  • 300 gr. Mehl
  • 150 gr. Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 EL Zucker

Lemon Curd:

  • 3 unbehandelte Zitronen oder 150 ml Zitronensaft
  • 3 frische Eier
  • 150 gr. Zucker
  • 75 Butter
  • Optional 1 EL Speisestärke

Baiserhaube:

  • 2 Eiweiß
  • 140 gr. feinen Zucker

Backzeit: 20 min
Backtemperatur: 200° Grad

Die Menge des Teiges reicht für eine normal große Tarteform. Ich mache oft anstelle eine 28 cm Form eine 23 cm Form. Dafür nehme ich nur die Hälfte den Teig, mach aber die ganze Menge Lemon Curd. Weil ich’s so gern mag. Dann mach ich auch nur die Hälfte vom Baiser. Und klaue dafür das Eiweiß von der Lemon Curd.

Mürbteig machen: Einen Haufen Mehl machen, Zucker und Salz dazu. Eine Mulde in das Mehl machen, da das Ei reinschlagen und die Butter darüberflocken. Dann zügig alles mit der Hand verkneten. Ich mach das immer in einer riesen Schüssel, weil ich keine Lust auf – Arbeitsfläche von Mehl-Butter-Ei Mischung befreien – habe. Dann den eine Kugel aus dem Teig formen in einer kleinen Schüssel mit einem kleinen Teller als Deckel drauf für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. (Alternativ kann man den Teig auch in Klarsichtfolie wickeln, kann man aber auch lassen.)

Lemon Curd: Die Eier einen Topf und zusammen mit dem Zucker gut verquirlen. Ich tu hier schon ein Eiweiß extra für das Baiser. Danach die Zitronenschale abreiben und dann die Zitronen auspressen. Den Saft und die Schale zu den Eier dazumischen. Die Butter würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Dann bei schwacher Hitze – ganz ehrlich, für schwache Hitze bin ich zu ungeduldig – bei mittlerer Hitze unter ständigen Rühren mit dem Schneebesen zum kochen bringen, bis die Creme andickt. Falls die Creme nicht andickt, einfach ein bisschen davon in eine kleine Schüssel geben und mit 1 EL Speisestärke vermischen und dann in den Topf mischen. Wenn sie andickt etwa 2 Minuten weiterkochen lasen und dann abkühlen lassen.

Den Mürbteig ausrollen, ich mach das immer gleich auf dem Backpapier. Ist zwar etwas umständlicher als auf der Arbeitsfläche, aber mir lieber als dann den Mürbteig von Arbeitsfläche in die Backform zu verfrachten. Also genau genommen mache ich das so, dass ich das Backpapier in die Backform reindrücke, dann hab ich die Größe der Backform auf dem Backpapier. In dem Durchmesser rolle ich dann den Teig auf dem Backpapier aus. Wenn er groß genu ausgerollt ist, einfach mit allem drum und dran in die Backform verfrachten. Spart auch das einfetten der Form. Natürlich kann man auch die Form einfetten und dann den Teig direkt in die Form geben. Danach den Teig mit der Alufolie abdecken und mit Hülsenfrüchten beschweren, zum blindbacken. Bei 200 Grad für 20 Minuten in den Ofen geben. Danach etwas abkühlen lassen.

Die Creme auf der Tarte verteilen und abkühlen lassen. Währendessen das Eiweiß mit dem Zucker vermischen und mindestens 5 Minuten schlagen. Das Eiweiß in einen Spritzbeutel füllen oder einfach mit dem Löffel auf der Tarte verteilen. Danach mit dem Bunsenbrenner kurz karamelisieren. Wer keinen Bunsenbrenner hat, kann auch einfach den Grill im Ofen einschalten und die Tarte knapp darunter stellen. Aber immer gut die Farbe im Auge behalten!

Lasst es euch schmecken 🙂 Ich mach das jetzt mal auf dem frühlingshaften Sonnenbalkon.

 

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